{"id":357,"date":"2016-01-08T11:20:09","date_gmt":"2016-01-08T09:20:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/?page_id=357"},"modified":"2025-10-28T19:38:21","modified_gmt":"2025-10-28T17:38:21","slug":"fluggebiet","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/?page_id=357","title":{"rendered":"Fluggebiet"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Der Hahnenkamm<\/strong><\/h2>\n<p>Am westlichen Ende von H\u00f6fen beginnen die Wiesen steiler und steiler zu werden. Sie flie\u00dfen \u00fcber in einen m\u00e4chtigen Brocken aus Kalkstein, der den Reuttener Talkessel vom Tannheimer Tal trennt: der Hahnenkamm. Der Berg ist 1940 Meter hoch und richtet seine Flanken in die Vormittagssonne. Fichten und Laubb\u00e4ume stehen in den H\u00e4ngen, die &#8211; je nach Jahreszeit &#8211; bereits am Vormittag, ab etwa 10 Uhr, brauchbare Thermik spenden.<br \/>\nDer Hahnenkamm ist kein einfacher Bursche. Der Startplatz h\u00e4ngt leicht, der Wind bl\u00e4st h\u00e4ufig in den Nacken, die Thermik steigt ungest\u00fcm aus den Felsbr\u00fcchen des Hornbergs, einem vorgelagerten Gipfel. 900 Meter tiefer pfeift ab etwa 13, 14 Uhr b\u00f6iger Talwind \u00fcber die Felder; streift durch \u00c4ste, \u00fcber Heustadel, durch Zaunlatten, die B\u00f6en in unangenehme Wirbel verwandeln.<br \/>\nAn der Basis hat der Pilot die Wahl zwischen drei Himmelsrichtungen: nach Nordwesten, ins Tannheimer Tal; nach Westen, ins Lechtal; oder nach S\u00fcdosten, ins Zwischentoren, Richtung Zugspitze. In der Regel steigt die H\u00f6he der Basis bei Fl\u00fcgen in die inneralpinen T\u00e4ler. Im Tannheimer Tal, das in die Voralpen ausl\u00e4uft, ist die Wolkenuntergrenze oft einige Hundert Meter tiefer als in den Lechtaler Alpen.<\/p>\n<p><strong>Startpl\u00e4tze:<\/strong><br \/>\nNach<em> Osten<\/em>: Rund zehn Gehminuten von der Bergstation der Reuttener Seilbahnen steckt am Rand der Skipiste ein Windsack im Gestr\u00fcpp. Links daneben ist der Startplatz: rund 40 Meter breit, einige Hundert Meter lang. An seinem Ende l\u00e4uft er in ein flaches Pistenst\u00fcck aus. Der Platz h\u00e4ngt leicht nach Rechts, wo einige Str\u00e4ucher am Rand stehen. Bei Einsetzen der Thermik streift der Wind \u00fcber die Osth\u00e4nge des Bergs hoch und erm\u00f6glicht einfaches starten. F\u00fcr Probleme kann Westwind sorgen, der h\u00e4ufig leicht \u00fcber den Kamm bl\u00e4st. Nach dem Abheben gibt zwei M\u00f6glichkeiten, rasch H\u00f6he zu tanken: nach links (Norden), \u00fcber einem k\u00fcnstlich angelegten Alpenblumengarten, an einer markanten Waldrippe; oder nach rechts (S\u00fcdwesten), zum Hornberg, einem vorgelagerten Gipfel. Aus seinen br\u00fcchigen Felsh\u00e4ngen steigt zuverl\u00e4ssig die Thermik hoch.<\/p>\n<p>Nach <em>Westen<\/em>: Auf der anderen Seite des Berges, in den Westflanken, liegt eine etwa 30 Meter breite Wiese mit Aussicht auf das Tannheimer Tal. Der zu ihr f\u00fchrt \u00fcber einen Wanderweg Richtung Gipfel. Bei der Ankunft am Grat muss man ihn \u00fcberschreiten und einem schmalen Trampelpfad folgen. Der Startplatz ist mittelm\u00e4\u00dfig steil, ab etwa 14 Uhr bl\u00e4st verl\u00e4sslich der Westwind. Thermik findet der Pilot rechts (Norden) an einer Flanke, die sich zu einem Sender am Gipfel des Hahnenkamms zieht. ACHTUNG: Landungen im Weiler Gaicht, direkt am Fu\u00dfe der Westh\u00e4nge, sind tunlichst zu vermeiden! Wer dennoch auf dem Plateau landet, wird binnen Minuten die unangenehme Bekanntschaft mit einem gr\u00fcn gekleideten Herren mit Gel\u00e4ndewagen machen.<br \/>\nIm Winter: Je nach Schneelage ist der Winterstartplatz nahe des Ausstiegs der Vierer-Sessellifts unterhalb des Gipfels. Am besten einen lokalen Piloten aufsuchen und nach der g\u00fcnstigsten Startm\u00f6glichkeit erkundigen.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-357 gallery-columns-1 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Startplatz-Info.jpg' rel=\"lightbox[357]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Startplatz-Info-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Startplatz-Info-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Startplatz-Info-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Startplatz-Info.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong><br \/>\nLandeplatz:<\/strong><br \/>\nDirekt neben dem Wald, bei der Talstation, findet der Flieger eine gro\u00dfz\u00fcgige Wiese, rund einen Hektar gro\u00df. Auf dem Dach eines Stadels ist ein Windsack befestigt, in den Ecken der Wiese flattern Windfahnen. Ab dem Nachmittag weht ein starker, b\u00f6iger Talwind, der dem Piloten viel Konzentration abfordert. Lokale Piloten empfehlen, auf eine Landevolte zu verzichten und sich am s\u00fcdlichen Ende des Landesplatzes zu orientieren. Wer zu weit nach hinten versetzen l\u00e4sst, wird den Landeplatz im Endanflug nicht mehr erreichen &#8211; auf den letzten Metern gibt es im Talwind \u00fcblicherweise kein Weiterkommen mehr. Bei starkem Wind sollte man nicht direkt hinter dem Stadel landen (Verwirbelungen).<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-357 gallery-columns-1 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Landeplatz-Info.jpg' rel=\"lightbox[357]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Landeplatz-Info-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Landeplatz-Info-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Landeplatz-Info-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.flyhahnenkamm.info\/wp-content\/Landeplatz-Info.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p><strong><br \/>\nGeb\u00fchren:<\/strong><br \/>\nEine Start- und Landekarte kostet 3,&#8211; Euro je Pilot und Tag. Sie berechtigt, sollte kein Flug m\u00f6glich sein, zu einer kostenlosen Fahrt ins Tal mit der Seilbahn. Flieger mit Verbund- oder Jahreskarten (Regio-Card, Bergzeit-Card, etc.) k\u00f6nnen am Landeplatz die Start- und Landeplatzgeb\u00fchr begleichen (Stahlrohr an der Stadlwand).<br \/>\nAus den Einnahmen bestreiten wir die Pachtkosten. An Start- und Landeplatz finden h\u00e4ufig Kontrollen statt. Alle Clubmitglieder sind dazu berechtigt. Eine Bergfahrt kostet derzeit \u20ac 22,&#8211; (Stand 01.10.2025). Informationen zu den Tarifen findest du unter <a href=\"https:\/\/bergwelt-hahnenkamm.at\/preise\/\">https:\/\/bergwelt-hahnenkamm.at\/preise\/<\/a><\/p>\n<h3><strong>Alternativen zum Hahnenkamm:<\/strong><\/h3>\n<p><strong>Neunerk\u00f6pfl, Tannheim<\/strong><\/p>\n<p>Startrichtungen:W, O, NO; schlechter bei S;<br \/>\nStartpl\u00e4tze: Der Weststartplatz ist nach dem Ausstieg aus der Kabinenbahn binnen weniger Minuten zu erreichen. Der Platz ist m\u00e4\u00dfig steil, mit Matten ausgelegt und als sehr einfach zu bezeichnen. Einzig der oft leicht schr\u00e4ge Wind zwingt zum Unterlafen. Zu achten ist auf Schul- und Tandembetrieb: Diese haben verst\u00e4ndlicherweise Vorrang. In \u00f6stlicher Richtung schwebt man vom zweiten Startplatz ab. Dieser befindet sich einige H\u00f6henmeter tiefer, direkt neben der Gund H\u00fctte. Der Oststartplatz ist ebenfalls als einfach einzustufen.<\/p>\n<p>Landeplatz: Dieser ist n\u00f6rdlich der Bundesstra\u00dfe und k\u00f6nnte aufgrund seiner Gr\u00f6\u00dfe und Einfachheit fast schon als Notlandeplatz f\u00fcr Jumbojets dienen. Der Talwind ist meist relativ schwach &#8211; auch im Fr\u00fchjahr &#8211; und weht in der Regel von Schattwald Richtung Nesselw\u00e4ngle (W). Aufgrund des teils starken Verkehrs in der Luft ist Disziplin gefragt: Das Merkblatt am Landeplatz gilt als Pflichtlekt\u00fcre und die Landevolte ist ein Muss.<\/p>\n<p>Streckenfl\u00fcge:Prinzipiell sind Fl\u00fcge in fast alle Richtungen m\u00f6glich. Am beliebtesten sind mit Sicherheit XC-Fl\u00fcge ins nahe Lechtal.<\/p>\n<p>Bergbahn: Tannheimer Liftgesellschaft, Tel. +43(0)5675\/6260, Fax +43(0)5675\/626060, Web: <a href=\"http:\/\/www.tannheimer-bergbahnen.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.tannheimer-bergbahnen.at<\/a><\/p>\n<p><strong>J\u00f6chelspitze, Bach<\/strong><\/p>\n<p>Startrichtungen:S, SW, W; gef\u00e4hrlich bei N;<br \/>\nStartpl\u00e4tze:Insgesamt drei St\u00fcck: die Drachenrampe, neben dem Bergrestaurant, ist nach Westen hin ausgerichtet. F\u00fcr Fl\u00fcge in s\u00fcdliche Richtungen gibt es in verschiedenen H\u00f6hen drei Wiesen, die alle samt als einfach zu bezeichnet werden k\u00f6nnen.<br \/>\nLandeplatz:Am westlichen Ortsende von Bach befindet sich, in der Nachbarschaft zum Fu\u00dfballplatz, die riesige Landewiese. Doch Vorsicht: Auch hier kann starke und b\u00f6iger Talwind zur Gefahr werden. Der Wind weht tageszeitlich unterschiedlich, meist aber talaufw\u00e4rts.<br \/>\nStreckenfl\u00fcge:Bach ist in dieser Beziehung der Hot-Spot schlecht hin. Der inneralpine Standort und die N\u00e4he zum Inntal erschlie\u00dfen ein schier unersch\u00f6pfliches Kilometerpotential. Doch starke Thermik, komplexe Windsysteme und der heftige Talwind &#8211; im Falle einer Au\u00dfenlandung &#8211; mahnen zu Umsicht.<br \/>\nBergbahn:Lechtaler Bergbahnen, Tel. +43(0)5634\/6207, Web: <a href=\"http:\/\/www.lechtaler-bergbahnen.at\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.lechtaler-bergbahnen.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hahnenkamm Am westlichen Ende von H\u00f6fen beginnen die Wiesen steiler und steiler zu werden. Sie flie\u00dfen \u00fcber in einen m\u00e4chtigen Brocken aus Kalkstein, der den Reuttener Talkessel vom Tannheimer Tal trennt: der Hahnenkamm. Der Berg ist 1940 Meter hoch und richtet seine Flanken in die Vormittagssonne. 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